Probetermin:

Das Blasorchester Uckerath probt Donnerstags von 20 bis 22 Uhr im Pfarrheim der kath. Kirche in Uckerath.

Neue Musiker sind immer herzlich willkommen!

 

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„Lulu, Chappi
und Ouzo“

Die Jugend-Brass-Band zum Zelten in Remagen

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Endlich sollte es wieder soweit sein: die jungen Musiker der Jugend-Brass-Band brechen am 18.07.2003 auf, um - wie im Vorjahr - in Remagen ein "Campingwochenende" zu verbringen. Nachdem das erste Zeltlager 2002 ein großer Erfolg gewesen war, war die Vorfreude bei den Mitgliedern groß. Mit 4 vollgestopften Autos startete der Konvoi am Uckerather Pfarrheim und setze sich in Bewegung.

In Remagen angekommen, wurden ersteinmal die Zelte aufgebaut — bei manchen Exemplaren spricht man wohl besser von dem Versuch das Zelt aufzubauen. Manches Zelt barg das Geheimnis der Konstruktion tief im Innern seiner Schlaufen, Ösen und Reißverschlüsse, was vor allem die Betreuer (die dann von den Kids zu Rate gezogen wurden) bei Temperaturen um die 30 °C ordentlich ins Schwitzen brachte. (Da gelangt man dann als 21jähriger bereits an den Punkt, wo man feststellt, dass früher alles besser war und man sich sein good-old "Römerzelt" lobt, wo zuerst das Innen- und dann das Außenzelt aufgebaut wird — so wie es jeder für sinnvoll hält.) Es ist jedoch zu bemerken, dass kein Zelt "unaufgebaut" blieb. Darüber freuten sich aber nicht nur die Teilnehmer dieses Zeltlagers sondern auch die zahlreich anwesenden Ameisen, die uns gleich zu Beginn zahlreiche Besuche abstatteten und sich an unserer "Gastfreundschaft" erfreuten. Jedoch beruhte die Gastfreundschaft nicht nur auf uns. Sicherlich fühlten sich viele dieser Insekten auch durch die zahlreichen süßen Naschereien angezogen, die uns die Bäckerei Gilgen aus Uckerath in diesen — wie auch im Vorjahr — mit auf den Weg gab. Hierfür noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön — es war köstlich!

So ging dann auch der erste Tag schnell vorüber und es wurde sich schlafen gelegt. Wie vielerorts sind auch in Remagen die Nächte viel zu kurz. Dabei fällt mir was ein: sind Sie schonmal von dem Geräusch geweckt worden, das entsteht wenn viele kleine — und weniger kleine — Kinder Ameisen "plattkloppen", die sich in der Nacht ins Zelt geschlichen haben?! Für mich war es das erste mal... Nach einem Frühstück mit Kaffee aus dem "Trangier" des Dirigenten ging es recht bald in das einige Schritte entfernte Schwimmbad, wo wir den Rest der Tages verbrachten. Besonders nett war der Umstand, dass hier an diesem Tag eine Pool-Party stattfand, weshalb man bei Musik schwimmen gehen konnte. Mit ein wenig verbrannter Haut (trotz eincremen!) ging es am Abend wieder zurück zu den Zelten wo schon bald der Grill angezündet wurde, um die durchs Schwimmen so hungrigen Mäuler zu versorgen. Schwimmsport war allerdings nicht die einzige körperliche Leistung, die wir an diesem Tag leisten mussten. Grund: Musiker sind liebend gerne den ganzen Tag von Musik umgeben, wenn sie selbige nicht selber machen. Jetzt hatte nicht der Ansatz darunter zu leiden sondern Mikes Autobatterie. Da jedoch noch viele Stellflächen frei waren hatten wir genügend Platz das Auto hin und her zuschieben, bis endlich wieder ansprang. Ein paar Runden um den Platz luden die Batterie wieder auf und man konnte wieder der Musik lauschen.

Sonntagmorgens wurden direkt die Zelt abgebaut, nachdem wir in der Nacht zuvor noch ein wenig in den Geburtstag unserer Flötistin Jenny gefeiert hatten. Nach einem Frühstück, wo die restlichen Kuchen verspeist wurden (die die Eltern der Jugendlichen neben Salaten kurzfristig zubereitet hatten!), wurden die Autos und der Anhänger beladen und die Rückfahrt angetreten. Denn es sollte noch eine letzte Herausforderung an diesem heißen Wochenende auf uns warten. Der Musikverein Allner feierte an diesem Sonntag sein 50jähriges Bestehen, wo auch unser Orchester einen Programmpunkt gestaltete. Mit letzen Kräften meisterten wir auch diese Anforderung und beendeten zusammen mit den Mitgliedern des Stammorchesters ein wunderschönes Wochenende, das sich hoffentlich in dieser oder etwas anderer Form noch oft wiederholen wird!

Und was hat jetzt die Überschrift mit dem Artikel zu tun?! Tja, dazu müssen Sie dabei gewesen sein oder Sie fragen einfach ein Mitglied der Jugend-Brass-Band. Eine Erklärung würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Aber es eignete sich hervorragend dazu Sie zum Lesen zu bringen und bestimmte Personen ein wenig zu schocken. :-)

Matthias Höfer, Köln im Juli 2003

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