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Viele Leute
verbinden mit dem Begriff Blasorchester "Dicke-Backen-Musik",
die Jugendlichen im heutigen Techno und Rap-Zeitalter nur schwer
zugänglich ist. Wie kann man trotzdem Nachwuchs für das
Orchester gewinnen ?
So startete
der Vorstand nach Karneval 1998 eine Initiative zur Gründung
einer "Jugend-Brass-Band", die vom Namen her zugleich
den jungen Leuten klar machen will, dass besonders die "moderne"
Musik aus Rock und Pop ein Forum für sie zum Selbermusizieren
darstellen könnte.
Oliver und Tim
Eichenberg, Tanja Harrenberger, Matthias Höfer, Kathrin Haupts,
Michael Webels und Katharina Schild traten am 25. April 1998 zur
Eröffnung der Tennissaison 1998 nach nur achtwöchiger
Probe zum ersten Mal auf. Begeistert lauschten die Sportler dem
schon erstaunlich harmonischen Sound unter der Leitung ihres Dirigenten
Andreas Schmitz.
Die Mund-zu-Mund-Propaganda
funktionierte; nach und nach stießen mehr Jugendliche dazu,
so dass die Jugend-Brass-Band mittlerweile stolze 16 Mitglieder
zählt. Unterstützt werden sie von Michael Koepsel, Wolfgang
Renz und Bernd Schmitz, die auch im Falle der Verhinderung von Andreas
Schmitz ersatzweise dirigieren. Somit braucht keiner vor verschlossenen
Türen zu stehen und ohne Probe wieder nach Hause zu gehen.
Der Jugendsprecher
Marc Schwellenbach und Tanja Harrenberger als Jugendleiterin waren
die ersten gewählten Stellvertreter der Jugend-Brass-Band und
damit Mitglied im Vorstand des Blasorchesters. Seit Dezember 2001
ist Michael Koepsel der neue Jugendleiter. Unsere Jugendlichen haben
so die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Ideen konstruktiv
in die Orchesterarbeit einzubringen.
Die Proben-Wochenenden
in Limburg und die anschließenden Herbstkonzerte, bei denen
Jung und Alt jedesmal einige Stücke gemeinsam aufführten,
trugen mit dazu bei, sich kennenzulernen, denn Musik kennt keine
Altersgrenzen!
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